Bamberg – Zur Begrüßung auf den Tisch klopfen

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Man muss immer ein Ziel vor den Augen haben und wenn es um Bier geht, kann das Ziel auch schon mal Bamberg sein. Bamberg zählt als die Bierhauptstadt Europas. Bei 9 Brauereien in der Stadt selbst und bei weiteren 60 im Umland, kann man das auch ruhig von sich behaupten. Wenn jemand Lust, Laune und Zeit hat, dann lasst sich the beer side of Bamberg am besten mit der „BierSchmeckerTour“ erkunden. Eine Fülle an kleinen, urigen Privatbrauereien mit einer Menge an Craft-Bieren ist hier zu finden. Um dann für die natürlich anstehenden Biertests und Verkostungen bestens gerüstet zu sein, möchten wir dir hier ein paar Knigge-Tipps geben.

Zur Begrüßung auf den Tisch klopfen

Der größte Schrecken für Bierliebhaber – im Gasthaus ist kein Tisch mehr frei. Das ist in Bamberg aber kein Problem, denn man geht einfach zu einem Tisch und fragt ob man sich dazu gesellen darf. Und hier kommt die Knigge-Falle. In Bamberg und Umgebung begrüßt man sich mit einem lauten Klopfen auf dem Tisch. Also Hand zur Faust ballen, fest Klopfen und männlicher Blick in die Runde.

Kurz und knackig: a U

Deutsche arbeiten effizient und kennen keine Spaß – das gilt auch fürs das Bestellen von Bier. Der Bamberger ist in der Lage mit zwei Vokalen ein Bier zu bestellen: „a U!“ Wenn du dann der nächste bist sagst du einfach: „a a U!“ Doch was bekommst du da eigentlich? Ein ungespundetes Bier. Bei diesem Bier wird während der Gärung durch ein sogenanntes „Spundloch“ die Kohlensäure entzogen. Anders als beispielsweise die stark sprudelnden Weizenbiere sind ungespundete Biere arm an CO2, man muss nicht aufstoßen und es schmeckt sehr bekömmlich. Ein typisches fränkisches Bier.

Noch Durst? Krug umlegen

Auch der schönste Krug ist mal geleert. Wer glaubt, dass die Bamberger jetzt die Kellnerinnen bezirzen der irrt. Nimm einfach den Krug und leg ihn um. Schnell kommt die Kellnerin und bringt dir ein neues Bier.

Brotzeit mitbringen erlaubt

Beim Besuch im Bierkeller ist es erlaubt, seine eigene Jause mitzunehmen. Also Salat, Wurst, Käse und Brot sind kein Problem. Wichtig ist, das es eine kalte Jause ist! Warme Gerichte sind nicht erwünscht und führen zu einem Rausschmiss.

Der Absacker heißt „Schnitt“

Wer am Ende eines Biergarten- oder Brauereibesuchs kein ganzes Glas mehr schafft, aber dennoch etwas trinken möchte, für den gibt es den „Schnitt“. Ein Schnitt ist ein reichlich eingeschenktes Glas, das deutlich mehr als die Hälfte fasst, aber nur zur Hälfte berechnet wird. Mit diesem Absacker verlässt man dann in der Regel auch das Gasthaus, denn es gibt eigentlich nur einen Schnitt pro Person. Und auch wenn der Schnitt immer gerne als Tradition angesehen wird, in einigen Gaststätten gibt es den Schnitt nicht – hier ist man auf das Wohlwollen des Wirtes angewiesen. Also einfach mal bestellen und sehen, was passiert…

Bildquellen:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4c/Wappen_Bamberg.svg/957px-Wappen_Bamberg.svg.png

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2 thoughts on “Bamberg – Zur Begrüßung auf den Tisch klopfen

  1. Hi, das finde ich eine super Sache, auch das ihr bereits in das Bierland Franken gereist seit. Franken hat ja die höchste Brauereidichte und da gibt’s sehr, sehr viele gute und kleine Brauereien. Z. B in meinem Heimatort Leinburg ist die älteste Privatbrauerei im Nürnberger Land, seit 1617 wird hier Bier gebraut. Und vor allem auf dem Land gibt’s kleine Brauereigasthöfe, wo es sehr sehr gutes Bier gibt. In diesem Sinne -> weiter testen und mal wieder in Franken vorbeischauen :-), Servus Oliver Huber

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